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Howzer v2.2: Englisch steht jetzt gleichberechtigt neben Deutsch

Keine Übersetzungsschicht. Englische Nachrichten werden von Modellen gelesen, die auf Englisch kalibriert sind, mit eigenen Schwellenwerten und eigenen Tonprofilen, und jede Nachricht wird automatisch zur passenden geleitet.

Von Howzer Team, Produkt ·

Eine zweite Sprache gibt es zu zwei Preisen. Entweder man übersetzt alles in die erste und macht weiter, oder man baut ein zweites Modell. Der billige Weg trägt genau so lange, bis jemand schreibt, das sei jetzt The last straw, und die Übersetzung daraus einen Satz über Stroh macht. v2.2 nimmt deshalb den anderen: Englisch bekommt eigene Modelle, kalibriert an englischem Text.

Deutsche Pipeline
  • Ein von Grund auf deutsches Sprachmodell
  • Komposita werden als ein Gedanke gelesen
  • Siezen und Duzen werden unterschieden
  • Risikomuster, an deutschem Text gelernt
Englische Pipeline
  • Ein an Englisch kalibriertes Modell
  • Redewendungen werden als Redewendungen gelesen
  • Vier Tonprofile
  • Risikomuster, an englischem Text gelernt

Nichts fällt hinten runter

Kommt eine Nachricht an, wird ihre Sprache mit einem Sicherheitswert bestimmt, und sie geht an die passende Pipeline. Reicht kein Wert aus, was bei sehr kurzen und bei gemischtsprachigen Nachrichten vorkommt, bekommt sie trotzdem eine Grundanalyse über die nächstbeste Zuordnung. Keine Nachricht wird stillschweigend verworfen, nur weil sie sich schwer einordnen lässt.

Ebenfalls in diesem Release

Qualitätsschwelle für Antworten
Mindestwert für einen Antwortvorschlag

0,800,85

Weniger Vorschläge, und die, die erscheinen, sind besser.

  • Die Ursachenanalyse irrt sich bei mehrdeutigen Nachrichten merklich seltener.
  • Die Risikobewertung wurde an englischen Formulierungen neu kalibriert, statt die deutschen Schwellenwerte weiterzuverwenden.
  • Zwei alte Ungereimtheiten sind behoben: Risikowerte, die in den beiden Sprachen nicht ganz dasselbe bedeuteten, und Sicherheitswerte, die an den Rändern abgeschnitten wurden.
Beide Sprachen haben denselben Aufbau: erst Stimmung, dann Gefühl, dann Ursache, dann Risiko, dann Antwort. Modelle und Schwellenwerte unterscheiden sich, der Aufbau nicht. Deshalb arbeitet alles, was darauf aufsetzt, in beiden Fällen gleich.