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Risiko

Version v5.0 · 14. Juli 2026

Gibt einen kalibrierten Risiko-Score zwischen 0 und 1 aus, dazu eine Stufe, und kein einfaches Label. Version 5 behebt die Lob-Pathologie: Überschwängliches Lob erhielt zuvor bis zu 0,97 Risiko. Die Schwellen für die Stufen sind konfigurierbar; die Standardwerte stammen aus der Kalibrierung.

Messungen

Der waagerechte Balken ist die Konfidenzspanne, der senkrechte Strich der Messwert. Die Skala läuft immer von 0 bis 100 Prozent und wird nie beschnitten: Eine breite Spanne bedeutet eine kleine Stichprobe, und genau so soll sie aussehen.

Modell-Ebene

Handannotierte beziehungsweise kuratierte Referenzfälle der Modellentwicklung: eingefrorene Testsplits, Produktions-Testfälle, gezielt zusammengestellte Kohorten. Wenige hundert Fälle je Modell, von Menschen geprüft.

  • Genauigkeit

    89,6 %

    Referenzsatz:
    Eingefrorener Goldens-Testsplit
    Umfang:
    n = 77 · Stand 14. Juli 2026
    95-%-Konfidenzintervall:
    80,8 % bis 94,6 % (Wilson, 95 %, auf dem vollen Referenzsatz, n = 77)
  • Kritische Fälle erkannt

    19 von 19

    Referenzsatz:
    Eingefrorener Goldens-Testsplit
    Umfang:
    n = 77 · Stand 14. Juli 2026
    95-%-Konfidenzintervall:
    83,2 % bis 100,0 % (Wilson, 95 %, auf den gezählten Fällen, n = 19)
  • Lob-Kohorte fälschlich hoch oder kritisch eingestuft

    0 von 62

    FehlerrateNiedriger ist besser. Null ist das perfekte Ergebnis, und die Obergrenze des Intervalls ist die Aussage.

    Referenzsatz:
    Kuratierte Lob-Kohorte aus Realdaten
    Umfang:
    n = 62 · Stand 14. Juli 2026
    95-%-Konfidenzintervall:
    0,0 % bis 5,8 % (Wilson, 95 %, auf den gezählten Fällen, n = 62)
  • Produktions-Testfälle bestanden

    24 von 25

    Referenzsatz:
    Kuratierte Produktions-Testfälle
    Umfang:
    n = 25 · Stand 14. Juli 2026
    95-%-Konfidenzintervall:
    80,5 % bis 99,3 % (Wilson, 95 %, auf den gezählten Fällen, n = 25)

Kalibrierung

Beta-Kalibrierung über eine monotone Kurve. Der Out-of-sample-Wert liegt unter dem der Vorgängerversion.

Kalibrierungsfehler (ECE)

0,0507

Niedriger ist besser: der ECE misst, wie weit die ausgegebene Konfidenz von der tatsächlichen Trefferquote abweicht.

Für dieses Modell ist kein Kalibrierungs-Gate beschlossen. Der Kalibrierungsfehler wird berichtet, nicht gegen eine Grenze geprüft — ein erfundener Grenzwert wäre schlechter als keiner.

Versionshistorie

Die Kernmetrik einer Version ist Versionskontext, keine eigenständig belegte Messung: Sie nennt weder Referenzsatz noch Umfang. Die belegten Messungen stehen oben.

  1. v4

    5. Juli 2026

  2. v5.0

    14. Juli 2026

    aktuell

Die Abfolge zeigt Reihenfolge und Stand, keine Werte. Die Kernmetrik wechselt zwischen den Versionen: mal eine Zählung, mal ein Anteil, beim Risiko-Modell sogar die Richtung. Eine gemeinsame Achse gibt es dafür nicht, die Werte stehen deshalb einzeln darunter.

  • v5.0

    14. Juli 2026

    Lob fälschlich hoch oder kritisch

    Was sich geändert hat

    • Lob-Pathologie im Modell behoben, vorher bis zu 0,97 Risiko auf reinem Lob.
    • Zwei Übergangs-Krücken im Laufzeit-Code zurückgebaut: eine Sonder-Schwelle und ein Stimmungs-Gate.
    • Goldens-Genauigkeit stabil, kritische Erkennung 19 von 19.
  • v4

    5. Juli 2026

    Kalibrierungsfehler (ECE)Fehlerrate

    Was sich geändert hat

    • Glatte Beta-Kalibrierung ersetzt Isotonic, das Plateau-Problem ist behoben.
    • Bekannte Schwäche dokumentiert: Überschätzung auf reinem Lob. Sie führte zu Version 5.

Wie es dazu kam

Diese Seite zeigt, wo das Modell heute steht. Was eine Version geändert hat, warum sie nötig war und was sie gekostet hat, steht ausführlich in den Neuigkeiten.